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Chronik der Ereignisse

Am 11. März 2011 ereignete sich vor der nordöstlichen Küste Japans ein Erdbeben der Stärke 9 auf der Richterskala. In der Folge kam es zu einem Tsunami, der weite Teile der Küste verwüstete. 15 000 Menschen starben, mehr als 500 000 wurden evakuiert.

Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es durch das Erdbeben zu schweren Schäden, die letztlich in drei Reaktoren zur Kernschmelze führten. 200 000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Am 12. April wurde Fukushima zum Atomunfall der Stufe 7, der höchsten Stufe auf der Internationalen Bewertungsskala für Nukleare Ereignisse, erklärt. Diese Stufe erreichte bisher nur der Unfall im AKW Tschernobyl. Die Stabilisierung der Reaktoren gestaltete sich nicht nur in den kommenden Monaten schwierig - bis heute fließt verseuchtes Kühlwasser ins Meer, Regen- und Grundwasser dringt in die Anlagen ein, die Reaktorkerne wurden noch nicht gefunden.

Anfang Mai 2012 wurde der Betreiber Tepco verstaatlicht. Am 5. Mai verfügte Japan die Abschaltung aller AKW. Über eine Prüfung von 21 Atomreaktoren auf Wiederanfahren ist bis heute nicht entschieden, allerdings plant die Regierung zur Atomkraft zurückzukehren.

Laut Schätzungen belaufen sich die ökonomischen Gesamtkosten des Atomunfalls einschließlich Entschädigungen und Stilllegung auf bis zu 650 Milliarden US-Dollar. had

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