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Investitionen mit Schlagseite

Neuer EU-Fonds droht zur Subventionsmaschine für Kapitalanlagen zu werden

  • Von Hermannus Pfeiffer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bei einer hochrangig besetzten Konferenz der Europäischen Investitionsbank in Berlin wurde über den EU-Fonds Efsi beraten.

Nuklearforschung im Kohleland Polen, eine österreichische »Grenzbahn« vom Burgenland nach Transdanubien in Ungarn oder ein Offshore-Windpark in der Deutschen Bucht - alle diese Projekte stehen auf einer über 600 Seiten langen Liste für Projekte des »Europäischen Fonds für strategische Investitionen« (Efsi). Die Mitgliedsstaaten der EU hatten sogar etwa 2000 Projekte vorgeschlagen, doch die EU-Kommission in Brüssel hält nach einer näheren Prüfung nur rund ein Viertel davon für lohnenswert.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will mit dem im September startenden Fonds 315 Milliarden Euro für »strategische Infrastruktur« mobilisieren, wobei nur 21 Milliarden aus öffentlichen Töpfen kommen sollen. Den Rest sollen Private beisteuern: vor allem europäische Versicherer, aber auch Investmentgesellschaften aus den USA oder Staatsfonds aus den Ölstaaten, die alle händeringend nach lukrativen Kapitalanlagen Ausschau halten.

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