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In der Tat ein Wunderkind

Der russische Pianist Igor Levit spielte Werke von Bach, Beethoven und Busoni im Konzerthaus

  • Von Stefan Amzoll
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das gebotene Programm ist anspruchsvoll. Es erklangen eine scheinbar nebensächliche Beethovensonate (op. 54), die Bach-Partita c-moll, BWV 826 aus der Leipziger Zeit des Komponisten, die zwei letzten Klaviersonaten von Beethoven und in Koppelung mit der Sonate c-Moll op. 111 die »Fantasia nach J. S. Bach«, die Ferruccio Busoni 1909 komponierte. Alle Stücke hat Igor Levit mustergültig auf CD eingespielt. Auffällig ist das eng begrenzte Repertoire. Alles Gängige der Klavierliteratur hat er gewiss schon aufgeführt, jetzt beschränkt er sich, so scheint es. Wenn, dann ähnelt er darin Mauricio Pollini. Pollini spielte eine Zeit lang nur das, was, wie er es einmal sagte, ihn wirklich interessiere, was ihn nicht langweile. Und vor allem etwas, das geeignet ist, musikgeschichtliche Zusammenhänge zu erhellen. Da war er schon im reifen Alter. Ähnlich bei Levit.

Ein Wunderkind in der Tat. Igor Levit stammt aus dem russischen Gorki. Mit zw...


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