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Die künftigen Diktatorinnen

Wozu eigentlich Quoten? In der Wirtschaft verläuft die Grenze weniger zwischen Männern und Frauen als zwischen den sich anpassenden Kapitalkonformen und dem Rest

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Der UNO-Weltfrauentag ist ein Termin, an dem sich hierzulande Sozialdemokratie, Frauenlobbys und sicherlich auch einige männliche Liberale auf die Schultern klopfen können. In Deutschland sind Frauen in den meisten Spitzenpositionen unterrepräsentiert, aber seit neuestem tut die Bundesregierung per Gesetz etwas dagegen: mit einer Quote für einen Teil der deutschen Aufsichtsräte, immerhin. Die Quotendiskussion geht weiter.

Hier geht es um formale Gleichstellung - wie so oft beim Thema Frauenförderung: Der Anteil von Frauen in bestimmten Positionen soll erhöht werden. Dabei wird gewöhnlich argumentiert, die betroffene Institution - meistens eine Firma - werde dadurch besser, wie überhaupt eine Durchmischung des Personals hinsichtlich der Herkunft in vielen Bereichen angepriesen wird, in denen kollektive Kreativität im Mittelpunkt steht (dieses Vorgehen heißt auf Neudeutsch »Diversity Management«).

Diese Art von Frauenförde...


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