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Bundeswehr übt mit mehr als 5200 Soldaten im Osten

EU-Kommissionschef Juncker will europäische Armee gegen Russland

Rund 5200 Heeressoldaten - so viele wie noch nie - will die Bundeswehr in diesem Jahr zu Übungen und anderen Ausbildungsmaßnahmen in osteuropäische NATO-Mitgliedsstaaten schicken.

Berlin. Rund 5200 Heeressoldaten - so viele wie noch nie - will die Bundeswehr in diesem Jahr zu Übungen und anderen Ausbildungsmaßnahmen in osteuropäische NATO-Mitgliedsstaaten schicken. Deutschland verstärke so die militärische Zusammenarbeit mit Polen, Ungarn und den Baltischen Staaten, die sich zunehmend von Russland bedroht fühlten, meinte Heeresinspekteur Bruno Kasdorf in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Hinzu kommen Soldaten der Marine und der Luftwaffe.

Deutschland unterstellt demnächst einen ganzen Verband den Streitkräften Polens. Im Gegenzug übernehme eine deutsche Brigade das Kommando über ein polnisches Bataillon. Das Modell orientiert sich an einer seit Mitte 2014 bestehenden Kooperation zwischen dem deutschen und dem niederländischen Heer. Dabei bleiben die Truppen im jeweils eigenen Land stationiert.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und ihr polnischer Kollegen Tomasz Siemoniak hatten erst Ende Oktober in Berlin eine enge Kooperation der vereinbart. Die Ministerin reist nun nach Warschau, um ihre Pläne vor der polnischen Militärführung zu unterbreiten. In ihrem Hause visiert man offenbar auch intensivere Verbindungen zu Norwegen und Dänemark an.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker forderte in der »Welt am Sonntag« unterdessen die Gründung einer gemeinsamen europäischen Armee. Damit könnte Europa glaubwürdig auf eine Bedrohung des Friedens in einem Mitglieds- oder einem Nachbarland der Europäischen Union (EU) reagieren. hei Kommentar Seite 4

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