Ein KGB-Agent und die rechte Hand des toten Jimi Hendrix

Andrej Kurkow lässt manches nicht mit rechten Dingen zugehen und erfreut wieder einmal mit einer Fülle witziger Einfälle

  • Von Fokke Joel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Andrej Kurkows Romanen gibt es immer etwas, das nicht mit rechten Dingen zugeht. In »Jimi Hendrix live in Lemberg« tauchen am Himmel der galizischen Stadt plötzlich Möwen auf, und die Luft riecht salzig, obwohl das Meer Hunderte von Kilometern entfernt ist. Ja, die Möwen werden sogar gefährlich, stürzen vom Himmel herab und verletzen Menschen. Hauptmann Rjabzew, pensionierter KGB- und nach dem Ende der »ewig währenden Sowjetunion« FSB-Agent, vermutet ein Aufbrechen des prähistorischen Meeres, aus dem einst die Karpaten ragten. Aber Aliks Freund Wynnytschuk, der Schriftsteller und Universitätsdozent, hält Rjabzews These für Blödsinn und meint, als die beiden ihn konsultieren, Rjabzew solle doch lieber mal im FSB-Archiv nach Reaktor- und sonstigen Katastrophen recherchieren.


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