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Börsensender meldet Insolvenz an

Fernsehen

Das Deutsche Anleger Fernsehen (DAF) hat Insolvenz angemeldet. Wie das Unternehmen mit Sitz in Kulmbach und Frankfurt am Main auf seiner Internetseite mitteilt, haben die Vorstände Conrad Heberling und Mick Knauff am Freitag ihre Ämter niedergelegt. Der Sendebetrieb werde jedoch vorläufig weiterlaufen.

Laut Pressemitteilung soll das DAF in den kommenden Monaten von einem frei über Satellit empfangbaren TV-Sender in einen Internet-TV-Sender und eine TV-Produktionsfirma umgewandelt werden. Dabei sollen möglichst viele der 39 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Zum Vorstand für die Restrukturierung wurde der Berliner Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter Christian Köhler-Ma bestellt.

Als Hauptgrund für die Insolvenz nennt der Sender »erhebliche Verluste« durch die hohen Fixkosten für die Satellitenübertragung des Programms. Die Ausgaben hätten durch Werbeeinnahmen nicht in einem befriedigenden Maß kompensiert werden können. »Unsere TV-Werbeumsätze sind aufgrund des schwierigen Umfeldes unter den Erwartungen geblieben«, erklärte der bisherige DAF-Vorstandsvorsitzende Conrad Heberling.

Der Wirtschafts- und Finanzsender startete 2006 zunächst als Livestream im Internet. Seit 2007 ist das DAF über Satellit und Kabelnetze frei empfangbar. 2009 eröffnete der Sender sein neues Studio an der Frankfurter Börse. Das DAF ist ein Tochterunternehmen der Börsenmedien AG mit Sitz in Kulmbach, zu der unter anderem auch die Zeitschrift »Der Aktionär« gehört. epd/nd

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