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Übersetzte Bilder

Kafka in der Kunst

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Die künstlerische Verarbeitung der Literatur von Franz Kafka (1883-1924) steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung im Deutschen Buch- und Schriftmuseum in Leipzig. Unter dem Titel »Kafka im Künstlerbuch« werde ab diesem Dienstag aufgezeigt, wie Illustratoren, Comic-Zeichner oder Typographen die Bildhaftigkeit von Kafkas Werken in ihre eigene Kunst übersetzten, sagte Museumsleiterin Stephanie Jacobs. Für die Kabinettausstellung wurden knapp 40 Werke aus rund 100 Jahren ausgewählt. Sie beziehen sich auf Schriften, die Kafka selbst zur Veröffentlichung freigegeben hatte. Eine Ausnahme bildet der 1925 erschienene Roman »Der Prozess«.

Mit der Ausstellung will das Museum auch einen Beitrag zum diesjährigen Schwerpunkt der Leipziger Buchmesse, dem deutsch-israelischen Verhältnis, leisten. Wie kaum ein anderer deutschsprachiger Schriftsteller habe sich Kafka mit seinen jüdischen Wurzeln und dem jüdischen Alltag in Prag in der Zeit um 1900 auseinandergesetzt, sagte Jacobs. Davon zeugten seine literarischen Texte und seine Tagebücher. Die Schau dauert bis zum 6. September.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird am Dienstag zudem der »Kafka-Atlas« der TU Dresden freigeschaltet. Das Projekt hat zum Ziel, die Aufnahme und Verbreitung von Kafkas Werk weltweit zu untersuchen und ist der erste Baustein des Portals »Geisteswissenschaften in Sachsen«. epd

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