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Zum Kugeln

Flippermuseum in Schwerin pflegt alte Spielkultur

  • Von Grit Büttner, Schwerin
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Es klickt, kracht und rattert. Flipperautomaten lassen im Zeitalter von Smartphones und Spielekonsolen eine alte Kultur aufleben.

Flippern verlangt vollen Körpereinsatz. Da wird gerüttelt und geschüttelt, gehüpft und geschickt geschnipst. »Der Flow muss stimmen, die Kugel braucht den richtigen Drive«, meint Arne Hennes. Konzentriert lässt der 49-jährige Diplom-Informatiker Stahlmurmeln über schiefe Ebenen rasen, Rampen hochrollen, Karussells umrunden und in Löchern verschwinden. Er jagt Drachen, Wikinger, Ungeheuer, löscht Brände oder trifft Basketballkörbe. Zu gewinnen gibt es Punkte, Freirunden, Extrabälle, jedoch niemals Geld. Historische Spieltische aus aller Welt hat Hennes - gebürtiger Rheinländer - im ersten norddeutschen Flippermuseum in Schwerin zusammengetragen.

Computerspiele drängten ab den 1990er Jahren die einst heiß geliebten und massenhaft gespielten Flipper ins Abseits, wie Hennes berichtet. Auch die Automatenhersteller gingen pleite, bis auf die Firma Stern in Chicago (USA). Die ausgedienten Maschinen verschwanden aus der Öffentlichkeit - aus Kin...


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