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CDU und Pegida in regem Kontakt

Staatssekretär spricht vor Islam-Gegnern über »Flüchtlinge weltweit«

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Dresden. Zwischen der islamfeindlichen Pegida-Bewegung und der sächsischen CDU gibt es laut einem Bericht regelmäßige Gesprächskontakte. Eine Gruppe von 14 Pegida-Sympathisanten habe sich schon mehrfach mit CDU-Landtags- und -Bundestagsabgeordneten aus dem Freistaat getroffen, schreibt die »Sächsische Zeitung«. Koordinator der Gespräche sei Lars Rohwer.

Rohwer habe ein Treffen der »Pegida«-Gruppe mit sechs Dresdner CDU-Abgeordneten am 28. Januar im Landtag bestätigt. An weiteren Gesprächen hätten unter anderem Innenminister Markus Ulbig und der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz teilgenommen. Vaatz habe einem Teil der Gruppe auch zu einem Termin in Berlin verholfen: Ende März werden Pegida-Anhänger mit Staatssekretär Friedrich Kitschelt aus dem Entwicklungshilfeministerium zusammenkommen. Kitschelt wolle bei dem Treffen über die »Lage der Flüchtlinge weltweit« referieren, erklärte ein Ministeriumssprecher am Montag.

Derweil hat das sächsische Innenministerium die Teilnahme gewaltbereiter Hooligans bei Demonstrationen von Pegida-Ablegern bestätigt. So seien zum Beispiel 300 Demonstranten aus dem Umfeld des Fußballclubs 1. FC Lokomotive Leipzig am 12. Januar bei Legida in Leipzig mitmarschiert, teilte die Linksfraktion im Dresdener Landtag mit. Auch bei Cegida in Chemnitz seien Hooligans mitgelaufen, die dem Chemnitzer FC zugerechnet werden. Agenturen/nd

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