Die Betrüger beschützt

Wie der Radsportweltverband jahrelang den Antidopingkampf behindert und missachtet hat

  • Von Stefan Tabeling, Aigle
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Bevorzugte Behandlung seiner Stars, viele Verfehlungen im Antidopingkampf und weitere fragwürdige Vorgänge in der dunklen Zeit des Radsports: Die UCI missachtete ihre eigenen Regeln.

Die frühere Führung des Radsportweltverbandes UCI mit den umstrittenen Ex-Präsidenten Hein Verbruggen und Pat McQuaid ist durch einen Bericht der unabhängigen Untersuchungskommission CIRC schwer belastet worden. Es gebe »zahlreiche Beispiele«, dass Lance Armstrong von der UCI »verteidigt« oder »beschützt« worden sei, heißt es in dem 227-seitigen Report am Montag. Auch der Spanier Alberto Contador wurde bevorzugt behandelt.

Eine Geldzahlung von Armstrong an die UCI in Höhe von 125 000 Dollar wurde belegt. Dass sie im Zusammenhang mit einer Vertuschung von positiven Dopingproben des Amerikaners steht, konnte aber nicht nachgewiesen werden. »Die UCI befreite Lance Armstrong von Regeln, verpasste es, ihn trotz Verdächtigungen gezielt zu testen und unterstützte ihn öffentlich gegen Dopinganschuldigungen«, analysierte die Kommission, die von der neuen Führung der UCI um Präsident Brian Cookson im Januar 2014 eingesetzt worden war.

...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 604 Wörter (4140 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.