Elektronisches Verbrechensorakel

Nach amerikanischem Vorbild wollen einige Bundesländer Software anschaffen, die Verbrechen vorhersagen soll

  • Von Detlef Borchers
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Verbrechen nach Mustern geschehen, ist nicht neu. Im Zeitalter von Big Data können diese Muster von Computern an Polizisten vor Ort gemeldet werden. Doch die Technik birgt enorme Gefahren.

Bayern hat es schon, Nordrhein-Westfalen hat eine Ausschreibung veröffentlicht, Berlin will es haben und auch aus Baden-Württemberg sind Signale zu hören, dass man an einer Software interessiert sei, die Vorhersagen für Einbruchsdelikte und andere Straftaten zu ermöglichen verspricht. Firmen wie IBM, Accenture und Oracle bieten so etwas an - und auch eine deutsche Firma ist dabei, das Oberhausener »Institut für musterbasierte Prognosetechnik« mit seiner Software Precobs (Pre Crime Observation System). »Predictive Policing«, das computergestützte Vorhersagen von Straftaten, soll feiner sein als das Bauchgefühl eines erfahrenen Polizisten, schwärmt Dieter Schürmann, der Direktor des LKA Nordrhein-Westfalens.

Solche Verfahren suchen nach Verbrechensmustern, um Vorhersagen für weitere Taten zu treffen. So, verspricht man, könne die Polizei die »Lage« beherrschen, sogar »vor der Lage« am Tatort sein, um den Täter zu verhaften.

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