Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Genug ist genug«

Die deutschen Erdgasförderer wollen sich das umstrittene Fracking nicht verbieten lassen

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Bundeskabinett wird sich Ende März mit einem Gesetzespaket zum Fracking beschäftigen. Der Industrie geht das zu weit. Sie warnt vor zu hohen Auflagen.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) gab sich im November entschlossen: Die »weltweit strengsten Regelungen im Bereich Fracking« wollte sie in Gesetzesform gießen. Das Fracking, eigentlich Hydraulic Fracturing, ist umstritten, weil hier ein Gemisch aus Wasser, Chemikalien und Sand in den Boden gepresst wird, um so das im Gestein gebundene Erdgas zu lösen. Auf diese Weise können auch »unkonventionelle Lagerstätten« in Kohleflözen oder Schiefergestein erschlossen werden. Das hier mit hineingepresste Wasser bricht das Gestein auf, durch die entstandenen Risse entweicht das Gas und gelangt so an die Oberfläche, wo es seine Reise in die Heizkessel der Republik antritt.

Umweltschützer befürchten, die dabei verwendeten Chemikalien könnten ins Grundwasser gelangen. Diesen Befürchtungen trägt das Bundesumweltministerium nun teilweise Rechnung. So soll Fracking oberhalb von 3000 Metern verboten werden. Zudem soll das Wasserhau...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.