Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Symbol des Widerstands

Maxima Acuña Chaupe erfährt in Peru viel Gegenwind von einem Bergbaukonzern und viel Solidarität aus der Bevölkerung

  • Von Knut Henkel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der 8. März war in Peru auch ein Tag der Solidarität mit Maxima Acuña Chaupe. Die indigene Frau kämpft seit Jahren gegen die größte Goldmine des Landes.

Ein paar Hektar sind es, um die es geht. Weideland, auf denen das Vieh der Familie Chaupe grasen, ein paar Kühe, Schafe, Hühner und daneben befindet sich etwas Anbaufläche, wo Kartoffeln, Gemüse und etwas Mais gezogen werden. Ein typischer Subsistenzbetrieb, wie es viele rund um die im Nordosten Perus liegende Stadt Cajamarca gibt. Das Bergbaukonsortium Yanacocha hat ein Auge auf das Land der 45-jährige Bäuerin Maxima Acuña Chaupe geworfen und sie mehrfach verklagt, es illegal besetzt zu haben. Haupteigentümer von Yanacocha sind das peruanische Unternehmen Buenaventura und der US-Multi Newmont, aber auch die Kredit gebende Weltbanktochter IFC ist mit im Boot.

Cajamarca ist zwar eine Agrarregion, aber unter den sanften Hügeln und den schroffen Bergen gibt es Gold. Genau deshalb sollen die Kleinbauern weichen, denn die größte Goldmine Lateinamerikas will auch noch die geschätzt sechs Millionen Unzen des Edelmetalls, die sich unter der rel...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.