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Kein Geld mehr für Uni Lübeck

Nach rassistischen Äußerungen hagelte es Kritik am Unternehmer Winfried Stöcker - auch von der Universität

  • Von Dieter Hanisch, Lübeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Kurz vor Weihnachten letzten Jahres schreckte Winfried Stöcker mit rassistischen Äußerungen auf. Nun legt sich der Unternehmer auch noch mit der Universität in Lübeck an.

Gern sieht sich Winfried Stöcker als erfolgreicher Unternehmer und gönnerhafter Wohltäter ins Bild gesetzt. Hält man ihm seine unmittelbar vor Weihnachten 2014 bekannt gewordenen rassistischen Äußerungen vor, dann reagiert er beleidigt, fühlt sich »unverstanden«. Dabei prüft die Staatsanwaltschaft in Dresden, ob die von dem Lübecker in Interviews preisgegebenen Aussagen den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.

Der umtriebige wie vermögende Geschäftsmann und Investor machte überregional Schlagzeilen, als er ein Benefizkonzert für Flüchtlinge im traditionellen Kaufhaus Görlitz, das er 2013 erwarb und fortan umbauen ließ, untersagte und dies in Interviews im Duktus eines Herrenmenschen begründete und sich dabei abfällig und herabwürdigend äußerte über »reisefreudige Afrikaner«, »Neger« und »zu viele Türken, die sich hier niederlassen«. Irgendwann gehöre »uns unser Vat...


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