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Noch nicht so durchkapitalisiert

Künstlernetzwerk protestiert gegen Gentrifizierung und Ateliersterben in Berlin

  • Von Jérôme Lombard
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Steigende Mieten und Kommerzialisierung vertreiben zusehends die Künstler aus der Innenstadt. Ein Bündnis will sich dieser Entwicklung entgegenstellen.

Auf einmal wurde es schwarz. Die 100 dunkel gestrichenen Kartons, die am gestrigen Mittwoch auf dem Kreuzberger Oranienplatz aufgestellt wurden, wirkten übereinander gestapelt wie eine skulpturenförmige Mauer. Und stellten damit einen Fremdkörper im ansonsten so bunt-quirligen Szenebezirk dar.

Eben diesen befremdlichen Eindruck wollten die Künstler und Kreativen von der »Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser« (AbBA) mit ihrem Art-Happening unter dem Titel, »Kunst zieht an und nicht aus - Gegen das Ateliersterben in Berlin«, provozieren. Rund 250 Menschen unterstützten die Künstler und das Bündnis, in dem sich Kreative aus mehr als zehn Berliner Atelierhäusern engagieren, bei ihrer Aktion. »Die Kunst ist ein Markenzeichen dieser Stadt.

Doch droht der Kulturstandort Berlin von der privaten und öffentlichen Immobilienwirtschaft weggespült zu werden«, erklärt Florian Schmidt, Stadtsoziologe und Berliner Atelierbeauftragte...


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