Nicolas Šustr 13.03.2015 / Berlin / Brandenburg

Pantomime gegen laut Clubgänger

Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will »stadtverträglichen Tourismus« befördern

Touristen machen Lärm und Müll. In manchen Bezirken mehr als in anderen. Wie man das Konfliktpotenzial zwischen Anwohnern und Besuchern verringern kann, will man an der Spree erproben.

Ab Mai sollen Pantomime gemeinsam mit Mediatoren zunächst an 15 Wochenenden unterwegs sein, um die Nachtschwärmer für die Belange der Anwohner zu sensibilisieren. »Stadtverträglicher Tourismus - Internationale Erfahrungen im Vergleich mit Berlin und Best Practice in Friedrichshain-Kreuzberg« lautet der sperrige Titel des Programms, zu dem sich Bezirk, Tourismuswerber, Hotel- und Gaststättenverband und Clubcommission zusammengefunden haben. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg beschäftigt sich mit den diversen nächtlichen Belästigungen, die der Touristenansturm auf die Hot Spots des Berliner Nachtlebens mit sich bringen: Lärm, Müll und wildes pinkeln. Letzteres bezeugt auch tagsüber der beißende Uringeruch im eigentlich recht lauschigen Laubengang der Oberbaumbrücke.

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