Hans-Gerd Öfinger, Frankfurt am Main 16.03.2015 / Politik

Dienstweg zur korrekten Demo?

Friedenswinter-Aktivisten weisen Vorwurf angeblicher rechter Unterwanderung zurück

Die Friedensbewegung wehrt sich gegen Vorwürfe, von rechts vereinnahmt zu werden. Sie zog eine positive Bilanz der Veranstaltungen des »Friedenswinters« und will auf jeden Fall weitermachen.

»Wir lassen uns nicht spalten. Versuche, die Friedensbewegung zu fragmentieren, sind gescheitert.« Dieses Resümee zog Pedram Shayar, Redner mehrfach auch bei den umstrittenen Friedensmahnwachen, zum Abschluss einer Aktionskonferenz des Antikriegsnetzwerks Friedenswinter, zu der am Wochenende Aktivisten nach Frankfurt am Main gekommen waren. Da der Krieg immer näher an Mitteleuropa heranrücke und neue imperiale Projekte drohten, sei Gegenwehr gegen Aufrüstung nötiger denn je, ist Shayar überzeugt.

Rainer Braun vom Büro Friedenswinter sieht »die Friedensbewegung wieder in Aktion«, wenn er auf das Winterhalbjahr zurückblickt. Mit Kundgebungen, Unterschriften und regionalen Neugründungen habe das Netzwerk Anstöße gegeben. Dass es dabei »harsche Reaktionen aus der Politik, mediale Hetze und eine Kontroverse mit ungeheurer Schärfe« auslöste, habe Konflikte innerhalb der Friedensbewegung genährt und potenzielle Bündnispartner auf Dis...

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