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Mutlos gegen aggressive Piraten

Aus für Leverkusen in der Champions League gegen Atlético Madrid vom Elfmeterpunkt

  • Von Andreas Morbach, Madrid
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Wieder scheitert Leverkusen im Achtelfinale der Champions League. Die Meinungen darüber gehen bei Bayer weit auseinander. Einig sind sich alle beim Ziel für diese Saison.

Vom Rasen her wehten die letzten Konfettischnipsel in die nordwestliche Ecke des Estadio Vicente Calderón. Dorthin, wo sich Roger Schmidt, im Slalom um Werbebanden, hölzerne Podeste und Gitterzäune herum, gerade dem Stadionausgang entgegen schlängelte. Über dem Kopf des Leverkusener Trainers tanzte noch der papiergewordene Jubel der Atlético-Anhänger - die selbst längst in den Bars der spanischen Metropole saßen und debattierten. Über den wüsten Abnutzungskampf zweier Teams, den Schmidt als »Schlacht« titulierte. Als »Schlacht um die zweiten Bälle«.

Um die ersten Bälle, legte die Analyse des Übungsleiters nahe, kümmerte sich in diesem Achtelfinale dagegen kaum einer. »Es gab wenige klare Aktionen. Das war ein unglaublich intensives Spiel, fußballerisch aber sicher nicht auf höchstem Niveau«, urteilte Schmidt über das zweite Duell mit Atléticos hemdsärmeligen Malochern. Einem Team mit dem Habitus einer Piratenbande, das bevorzu...


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