Wir distanzieren uns nicht

Blockupy-Aktivist Martin Schmalzbauer sieht das Blockadekonzept bei den Protesten in Frankfurt am Main aufgegangen und hält soziale Unruhe weiter für dringend nötig

nd: Blockupy wollte am 18. März Geschichte schreiben. Welche Geschichte soll man sich in Zukunft von diesem Tag erzählen?
Schmalzbauer: Dass am Jahrestag der Pariser Kommune eine starke, europaweit vernetzte Bewegung gegen die Austeritätspolitik und für ein solidarisches Europa auf die Straße gegangen ist und zwar in Deutschland, dem Motor der Spardiktate.

In der Öffentlichkeit wird aber gerade eine andere Geschichte erzählt. Statt über Krisenkritik und notwendige Solidarität mit Griechenland reden alle über Randale.
Wir haben diese Aktionen nicht geplant und sie entsprachen nicht unserem Aktionskonsens. Sie verdecken in der medialen Repräsentation, dass viele Tausend Menschen gemeinsam mit Methoden des zivilen Ungehorsams versucht haben, an die EZB heranzukommen. Andererseits braucht man sich auch nicht zu wundern, dass Leute wütend sind über die autoritäre Krisenpolitik und über den Umgang der Polizei mit unseren Protest...

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