Oliver Eberhardt, Jerusalem 30.03.2015 / Ausland

Netanjahu in Nöten

Israels Ministerpräsident wird die Regierungsbildung wohl nicht so schnell abschließen

Schwierige Regierungsbildung in Israel: Gestritten wird um Posten, Beschränkungen für Medien und Gerichtsbarkeit, die Ausweitung der Todesstrafe. Beim Likud fürchtet man den Profil-Verlust.

Gut, dass es die wöchentliche Kabinettssitzung am Sonntagmorgen gibt. »Noch besser, dass es Iran gibt«, sagt Ja’ir Lapid von der im Zentrum verorteten Partei Jesch Atid. Kurz vor Mittag sitzt der Parteichef, bis Dezember Finanzminister, in einem Café im Stadtzentrum von Jerusalem und schaut auf den Fernseher. »Das sich in Lausanne anbahnende Abkommen zwischen den Weltmächten und Iran bestätigt Israels Befürchtungen in vollem Umfang, und übersteigt sie sogar«, sagt Benjamin Netanjahu, der scheidende Regierungschef. »Die Iran-Lausanne-Jemen-Achse ist eine Gefahr für die Menschheit und muss aufgehalten werden.«

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