Werbung

Saudi Arabien bombardiert Flüchtlingslager

Über 100 Tote und Verletzte bei Luftangriff auf Jemen

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Sanaa. Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingscamp im Jemen sind am Montag nach Angaben von Beobachtern mindestens 45 Menschen getötet worden. 65 weitere Menschen seien bei dem Angriff auf das Lager im Nordwesten des Landes verletzt worden, sagte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM).

Bereits in der Nacht zum Montag hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat ihre Angriffe auf Ziele im Jemen fortgesetzt. Laut Berichten von Einwohnern waren sowohl Sanaa als auch Orte östlich der Hauptstadt sowie im Westen des Landes betroffen.

Einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP zufolge dauerten die Angriffe auf Sanaa die ganze Nacht über an. Ziele waren unter anderem Stellungen abtrünniger Soldaten der Republikanischen Garde sowie der Präsidentenpalast. Der Nachrichtenkanal Al-Arabija meldete, auch eine Raketenbasis an der Küste des Roten Meeres sowie Huthi-Stellungen im Nordjemen seien angegriffen worden. Zu Opferzahlen gab es zunächst keine Angaben.

Saudi-Arabien und weitere Diktaturen der arabischen Welt hatten die Offensive am Donnerstag gestartet. Die Huthi-Rebellen hatten im September Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht und den durch die USA und Saudi Arabien gestützten jemenitischen Präsidenten Abd Rabo Mansur Hadi entmachtet. Nach einer Flucht in die Hafenstadt Aden ist dieser mittlerweile nach Saudi Arabien entkommen .

An dem Einsatz »Sturm der Entschlossenheit« beteiligen sich nach Angaben des Senders Al-Arabija neben Saudi-Arabien die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Bahrain und Katar, Jordanien, Marokko, der Sudan und Ägypten. Die Bundesregierung hält die Luftangriffe im Jemen für legitim. Die USA unterstützen die von Saudi-Arabien geführte Allianz aktiv. Washington bestätigte logistische Hilfe und die Lieferung von Geheimdienst-Informationen. Agenturen/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen