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Nicht ohne Smoking und Lackschuhe

»Wenn das Telefon klingelte und irgend eine halbseidene Figur bot mir eine Filmrolle an, interessierten mich in den fünfziger Jahren nur drei Fragen: Wie hoch ist die Gage für den Quatsch? Wie hübsch sind meine Partnerinnen? Wo wird der Heuler heruntergespult, wie sonnig ist es dort?« Ein offenes Bekenntnis von Harald Juhnke, der in einer Mietskaserne im Berliner Arbeiterbezirk Wedding aufgewachsen ist und ein begnadeter Entertainer, Schauspieler und Sänger wurde, dessen großes Vorbild zeitlebens Frank Sinatra war.

Anlässlich seines zehnten Todestages wollen am heutigen Dienstag Wegbegleiter und Bewunderer mit einer Hommage im »Wintergarten« an den Mann erinnern, der die Bühne nur in Smoking und Lackschuhen betrat. An der Show im geschichtsträchtigen Varieté, wo Juhnke am 19. April 2000 seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte, werden Künstler teilnehmen, die von ihm inspiriert worden sind und mit ihm zusammengearbeitet haben, darunter Gunter Gabriel, der das letzte Album für Juhnke schrieb, Judy Winter und Ralf Wolter, die in verschiedenen Sketchen mit ihm spielten, sowie Barbara Schöne, seine Partnerin in der ZDF-Sendung »Musik ist Trumpf« nd

Foto: imago/Robert Michael

Wintergarten, Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin

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