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Kultur in der Wurstküche

Zwischennutzung von leerstehenden Gebäuden soll verödete Stadtteile in Bremen beleben

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bremen wirbt um Nutzer für vorübergehend leerstehende Immobilien. Das soll die Kreativszene auffrischen und Verödung verhindern. Aktuell lockt die Stadt mit Wurst, genauer, mit einer alten Wurstfabrik.

Als Wunderwaffe im Kampf gegen die Verödung von innerstädtischen Straßenzügen oder ganzen Arealen erweist sich die Bremer ZwischenZeitZentrale (ZZZ). Die in der Hansestadt entwickelte Idee einer Agentur, die vorübergehend leerstehende Immobilien oder Gelände aufspürt, um dann mögliche Nutzer für einen begrenzten Zeitraum zu finden, arbeitet mittlerweile seit fünf Jahren erfolgreich.

Jetzt ist der ZZZ anscheinend der ganz große Wurf gelungen - mit einer Wurstfabrik. Könecke heißt die inzwischen zu einem europäischen Konzern angewachsene Wurstfirma, benannt nach dem Gründer Karl Könecke. Das Fabrikgebäude im Stadtteil Hemelingen wurde schon länger nicht mehr genutzt, nun ist auch noch die Verwaltung ausgezogen. Zurückgeblieben sind 1500 Quadratmeter sofort nutzbarer Bürofläche mit einer rundum verglasten Dachetage und einem Innenhof. Außerdem ein trostlos verlassenes Quartier, in dem es fast mehr leerstehende Geschäftshäuser gibt als ben...


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