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Löschmittel im Grundwasser

Rheinland-Pfalz testet Umgebung von Flugplätzen auf giftige Reste von Feuerwehrschäumen

  • Von Birgit Reichert
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Die Chemikalie PFT ist giftig und langlebig. Sie kann durch Löschschäume in Boden und Grundwasser gelangen. Besonders betroffen sind Regionen um Flughäfen, etwa an der Airbase Spangdahlem.

Aus dem Fluss Kyll soll Fisch nur noch in kleinen Mengen verzehrt werden. Und aus dem sogenannten Märchenweiher bei Binsfeld in der Eifel gar nicht mehr. Grund für die Warnungen ist die giftige Chemikalie PFT, die in Gewässern rund um den US-Militärflugplatz Spangdahlem im Eifelkreis Bitburg-Prüm in stark überhöhter Konzentration nachgewiesen wurde. PFT ist in Löschschäumen enthalten, die von Flughafenfeuerwehren verwendet werden - und die beispielsweise um Spangdahlem über Jahrzehnte bei Einsätzen oder Übungen versprüht worden sind.

Das gilt natürlich auch andernorts. Rund um den Flugplatz Bitburg sind die »perfluorierten Tenside« - kurz: PFT - ebenfalls in Konzentrationen jenseits der Grenzwerte in Gewässern aufgetaucht. Auf der US-Airbase Ramstein in der Pfalz und im Umfeld von zivilen Flughäfen wie dem Hahn im Hunsrück gebe es ähnliche Erkenntnisse, teilt das rheinland-pfälzische Umweltministerium mit.

Das Problem besteht wohl europa...


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