Mehr Geld für die arme Welt

Das Loch im Topf der deutschen Entwicklungshilfe wird ein wenig gestopft

  • Von Roland Bunzenthal
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Entwicklungsminister Gerd Müller hat hochfliegende Pläne wie die Anti-Hunger-Initiative für rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Der von Schäuble bewilligte Aufwuchs im Etat kommt ihm da entgegen.

Es tut sich was im Entwicklungsministerium (BMZ): Mehr Geld für Bürgerkriegsflüchtlinge, Klimaschutzprojekte, Sicherung einer ausreichenden Ernährung und Hilfe für ausgebeutete Näherinnen in Bangladesch und anderswo sowie verstärkte Investitionen in die Gesundheitsversorgung der armen Länder. Das sind künftige Schwerpunkte der deutschen Entwicklungspolitik, die finanziell höher ausgestattet werden sollen. Möglich macht es der Kabinettskollege Wolfgang Schäuble (CDU).

Der Etat von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) wird im kommenden Jahr einen kräftigen finanziellen Sprung nach oben machen. Um 860 Millionen Euro oder 13,2 Prozent klettert der Einzelplan 23, wie das Haus Müller im Budgetdeutsch heißt, auf knapp 7,4 Milliarden. Bislang der höchste Zuwachs des Ressorts.

In den folgenden drei Jahren soll aber der Etat dann eingefroren werden und sich bei 7,5 Milliarden Euro einpendeln. Das macht zusammen 3,3 Milliarden Eu...

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