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Chinesischer Bordeaux

Der Aufkauf von Ackerland ist ein weltweites Problem

  • Von Hendrik Lasch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Bordeaux-Weine gelten eigentlich als ein französisches Produkt. In manchen Fällen trifft das freilich nur bedingt zu. Rund 100 Weingüter im Bordeaux-Gebiet, schrieb der Wirtschafts- und Sozialausschuss des EU-Parlaments kürzlich, seien von Investoren aus China aufgekauft worden.

Es ist ein kleines Beispiel für ein weltweites Phänomen, das als »Landgrabbing« bezeichnet wird. Zunehmend schwärmen Investmentfonds, Agrarkonzerne, aber auch Staaten aus, um Ackerland in anderen Weltgegenden zu erwerben. Sie setzen auf einen wachsenden Bedarf an Lebensmitteln, Bioenergie und natürlichen Rohstoffen, wollen Kapital, das seit der Krise der Finanzmärkte im Jahr 2008 in großem Umfang frei verfügbar ist, mit guten Aussichten auf Rendite anlegen oder sich am spekulativen Geschäft mit Nahrungsmitteln beteiligen. Vor allem in Afrika...


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