Birgit Gärtner 01.04.2015 / Politik

Große Sorge um Mumia Abu-Jamal

Der wahrscheinlich berühmteste politische Gefangene wird auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt

Der 1982 in den USA unter fragwürdigen Umständen zum Tode verurteilte Mumia Abu-Jamal wird in einem zivilen Krankenhauses behandelt. Doch weder Angehörige noch Anwälte dürfen zu ihm.

Mumia Abu-Jamal braucht Hilfe - ein weiteres und dringendes Mal in seinem Leben. Der afro-amerikanische Journalist ist laut Angaben seiner Angehörigen und Anwälte am Montag auf die Intensivstation eines zivilen Krankenhauses verlegt worden. Doch darüber hinaus gibt es keine Informationen über seinen Gesundheitszustand.

Mumia Abu-Jamal war bei einem Radiosender in Philadelphia tätig und Aktivist der Black Panther Party-Bewegung. Am 8. Dezember 1982 jedoch wurde er verhaftet, weil er den Polizisten Daniel Faulkner erschossen haben soll. Am Ende des Prozesses, in dem Zeugen und Akten manipuliert wurden und Beweisstücke wie die Tatwaffe spurlos verschwanden, war Abu-Jamal zum Tode verurteilt worden. In einem jahrzehntelangen juristischen Prozedere versuchte er, die Wiederaufnahm...

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