Noch mehr Geld

Europas Fußballklubs lassen sich ihre Zugeständnisse nun auch von der UEFA teuer bezahlen

  • Von Alexander Ludewig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Angeführt von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzendem Karl-Heinz-Rummenigge stärkt die European Club Association ihre Position im Machtspiel Fußball.

Eigentlich könnte die European Club Association (ECA) ein Vorbild sein. Ein Beispiel, wie sich eine klein gehaltene Masse im Wissen um ihr Potenzial organisiert und erfolgreich für die Verbesserung ihrer Situation kämpft. Die Vereinigung der europäischen Fußballklubs hat sich erst 2008 gegründet - und feierte nun innerhalb kürzester Zeit zwei große Siege, erst gegen den Weltfußballverband FIFA und jetzt den europäischen Dachverband UEFA. Von einer »veränderten Zeitrechnung« sprach Karl-Heinz Rummenigge gar am Dienstag in Stockholm auf der Generalversammlung der ECA, deren Vorsitzender der Vorstandschef des FC Bayern München ist.

Allein diese Personalie dürfte jedoch verraten, dass sich in den vergangenen anderthalb Wochen keineswegs eine Art Revolution ereignet hat. Nein, es bleibt alles beim Alten. Allein die finanzielle Situation der ECA hat sich verbessert. Weil sie leider auch nichts anderes im Sinn hatte. Vermeintlich ide...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.