Konfliktmineralien gegen Menschenrechte

Kampagne von Menschenrechts- und Umweltorganisationen zur Rohstoffgewinnung richtet sich an EU-Politiker

Mit einer Kampagne wollen Nichtregierungsorganisationen Einfluss auf die europäische Rohstoffpolitik gewinnen.

»Stop Mad Mining« - unter diesem Motto wollen dreizehn Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen in den kommenden drei Jahren die Europäische Rohstoffpolitik in den Fokus nehmen. Denn die Gewinnung von Bodenschätzen für Massenkonsumgüter geht einher mit der Zerstörung der Umwelt auf der Südhalbkugel und massiven Menschenrechtsverletzungen.

Beispiel Coltan: Aus dem Roherz wird vorrangig das Metall Tantal gewonnen, wichtiger Bestandteil in Mobiltelefonen, Computern und Spielkonsolen. Hauptvorkommen des Rohstoffes ist die Republik Kongo: geschätzte 50 bis 80 Prozent. Im Konflikt um den Zugang zu den begehrten Mineralen Coltan, Diamanten, Kobalt und Gold tobt dort seit mehr als 15 Jahren ein Bürgerkrieg.

In Europa soll deshalb eine EU-Verordnung den Handel mit sogenannten Konfliktminer...

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