Die Wut auf die Minen steigt

In Australien wächst die Kritik am Kohleabbau - Rohstoffpreise rutschen in den Keller

  • Von Barbara Barkhausen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Rio Tinto will ein gesamtes Dorf in Australien dem Boden gleich machen, um an die Kohlevorräte der Region zu kommen. Dabei fallen die Rohstoffpreise, die Natur leidet.

Dass selbst konservative Politiker die Bergbaugesellschaften in Australien kritisieren, kommt selten vor. Doch Colin Barnett, Ministerpräsident in Westaustralien, hielt vor kurzem nicht mit seinem Unmut zurück. In einem Interview mit dem Radiosender ABC kritisierte er die großen Bergbauunternehmen BHP Billiton und Rio Tinto heftigst: Den Markt so mit Eisenerz zu »überschütten«, das sei ganz schön »dumm«, wetterte der Politiker gegen die Minenbosse.

Wie die Kohlepreise, so sind auch die Preise für Eisenerz in den vergangenen Monaten immer mehr in den Keller gerutscht. Das ist nicht nur schlecht für die Wirtschaft des Landes, sondern bedeutet auch, dass die Staatskassen deutlich klammer sind, als die Politik dies budgetiert hat. Eine Besserung ist derzeit nicht in Sicht. Die Westpac, eine der größten Banken Australiens, prophezeite erst Mitte März, dass sich die Preise für Eisenerz und Kohle nicht vor nächstem Jahr erholen werde...

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