IWF verlangt von Athen Rentenkürzungen

Währungsfonds dementiert Abzug der Experten über Ostern / Finanzminister Varoufakis sichert IWF Rückzahlung zu und schlägt »Restrukturierung« der Schulden vor / Grüne: Kürzungskurs ist gescheitert

Update 15.25 Uhr: Der Internationale Währungsfonds hat offenbar Berichte dementiert, denen zufolge seine Experten »aus Ärger über die anhaltende Reformverweigerung« über Ostern aus Athen abgezogen wurden. Das meldet die konservative griechische Zeitung »Kathimerini«. Der »Spiegel« hatte zuvor behauptet, die IWF-Chefin Christine Lagarde habe »ihre Fachleute vorübergehend zurückbeordert. Angesichts der absehbaren Ergebnislosigkeit weiterer Gespräche sollen die Mitarbeiter die Osterfeiertage zu Hause verbringen können«. Laut »Kathimerini« habe der Währungsfonds erklärt, es niemand wegen mangelnder Fortschritte bei den Beratungen um die Reformliste und das laufende Kreditprogramm zurückbeordert worden. Allerdings habe Lagarde die Notwendigkeit betont, dass der Austausch der Experten fruchtbarer sein könne. Sie und der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis seien bei einem Treffen am Sonntag einige gewesen, »dass eine effiziente Zusammenarbeit im Interesse aller Beteiligten« sei. Der »Spiegel« hatte zudem vermeldet, »die drängenden Gespräche, wie das klamme Griechenland zu frischem Geld kommt, erst wieder Mitte April aufgenommen werden« - da die Griechen das orthodoxe Osterfest, das eine Woche später stattfindet, »ungestört von Verhandlungen feiern« wollten. Lagarde erklärte dagegen am Sonntag, sie erkenne an, dass Varoufakis sich für schnellere Gespräche einsetzt. Die Diskussion der »technischen Teams« werde umgehend am Montag - also heute - fortgesetzt.

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