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Nicaragua-Kanal erhitzt die Gemüter

Umweltschützer fürchten um ökologischen Reichtum, Bauherren wiegeln ab

  • Von José Adán Silva, Managua
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Für 2019 ist die Fertigstellung des umstrittenen Pazifik-Atlantik-Kanals in Nicaragua anvisiert. Die Befürchtungen von Umweltschützern werden nun durch neue Studienuntermauert.

Ende vergangenen Jahres sind die Bauarbeiten am Nicaragua-Kanal angelaufen, der den Pazifik mit dem Atlantik verbinden und dem lateinamerikanischen Armenhaus zu wirtschaftlichem Wohlstand verhelfen soll. Verschiedene Studien, die im Zusammenhang mit dem Großprojekt erstellt wurden, geben einen ersten Einblick in die ökologischen Schätze, die dem interozeanischen Wasserweg geopfert werden könnten.

Bei Voruntersuchungen der britischen Beraterfirma »Environmental Resources Management« (ERM) wurden in den Gebieten, durch die der Kanal verlaufen wird, einige unbekannte Spezies entdeckt. Auftraggeber der Studie war die »Hong Kong Nicaragua Canal Development (HKND) Group«, das chinesische Unternehmen, das mit dem Bau des Mammutprojekts beauftragt ist.

Aus der am 20. November in Nicaragua von Alberto Vega, dem nicaraguanischen Vertreter der Beratungsfirma, vorgestellten Untersuchung »Nicaraguas Großkanal« geht hervor, dass man a...


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