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Leichte Beute für Werber der Nusra-Front

Islamistische Milizen machen sich Elend der Hunderttausenden Flüchtlinge aus Syrien in Libanon zunutze

  • Von Karin Leukefeld, Beirut
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Islamistische Rebellen haben nach Angaben kurdischer Vertreter rund 300 Kurden im Nordwesten Syriens entführt. Die Männer und Kinder wurden an einem Kontrollpunkt bei Aleppo verschleppt.

1 191 451 Syrer betreut das UN-Hilfswerk für Flüchtlinge (UNHCR) in Libanon. So gibt es die Organisation selbst an. Etwa ein Viertel der Flüchtlinge (25 Prozent) sind Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre. Die nächstgrößere Gruppe sind Frauen und Männer im Alter von 18 bis 59 Jahren. Die überwiegende Zahl von ihnen lebt in der Bekaa-Ebene zwischen Zahle und Baalbek, in Beirut und in der nordlibanesischen Hafenstadt Tripoli. Eine deutlich kleinere Zahl von Flüchtlingen befindet sich im Süden des Landes.

Dutzende private, religiöse, halb- und ganzstaatliche Hilfsorganisationen aus aller Welt arbeiten in Libanon, um den Flüchtlingen zu helfen. Fast täglich trifft man sich in Beirut, um die Arbeit mit der UNO zu koordinieren, die - jenseits privater Spenden - auch für die Verteilung der Hilfsgelder zuständig ist. Geredet wird über die Versorgung der Flüchtlinge, interfamiliäre Gewalt und Gewalt gegen Frauen, Bildung und Gesundheit, ...


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