Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Das Zittern der Zapfhahnkönige

Die Münchner Staatsregierung nimmt das Oktoberfest 2015 schon jetzt zum Anlass, gegen das Mindestlohngesetz zu wettern

Nach dem Mindestlohngesetz müssen Arbeitszeiten dokumentiert und Pausen eingehalten werden. Oktoberfestwirte und Bayerische Regierung kritisieren dies scharf.

München. Die Bezahlung auf dem Oktoberfest ist gut. Bedienungen und andere Beschäftigte verdienen hier so viel wie sonst in zwei Monaten. Oder noch mehr - auch wegen guter Trinkgelder der beschwingten Festzeltgäste. Da ist es verständlich, dass die Beschäftigten in den Festwochen möglichst viel Arbeiten wollen.

Dennoch muss die gesetzliche Arbeitszeit eingehalten werden. Mit dem neuen Mindestlohngesetz wurden neue Arbeitgeberpflichten und Kontrollen von Beschäftigungszeiten durch den Zoll beschlossen. Der ist im Zuge der Neuregelungen erstmals zusätzlich zuständig.

Bayerns Arbeitsministerin Emilia Müller (CSU) und Wirtesprecher Toni Roiderer wettern anhand des Sonderfalls nun gegen das Mindestlohngesetz. »Die Klagen der Wiesnwirte bes...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.