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Die »Weltmaschine« läuft wieder

Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt ist Rätseln des Universums auf der Spur

  • Von Thomas Burmeister, Genf
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Forscher aus aller Welt schauen nach Genf. Mit dem leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger wollen Physiker Rätsel des Universums lösen. Seit Ostern kreisen in der »Weltmaschine« wieder die Protonen.

Der größte Teilchenbeschleuniger der Welt ist nach einer umfassenden Modernisierung seit Ostersonntag wieder in Betrieb. In dem unterirdischen Ringtunnel zwischen Frankreich und der Schweiz sollen Protonen - mit viel höherer Energie als je zuvor - aufeinanderprallen. In den Zerfallsprodukten suchen Forscher nach bislang unentdeckten Bausteinen unseres Universums. Den Neustart des Large Hadron Colliders (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum (Cern) verfolgten Forscher und Physikbegeisterte in einem Liveblog.

»Alles hat hervorragend geklappt«, sagte Cern-Generaldirektor Rolf-Dieter Heuer in der Nähe von Genf. Zuvor hatte 10.41 Uhr der erste und 12.27 Uhr der zweite Teilchenstrahl den 27 Kilometer langen LHC-Ring passiert. »Das Herz des Cern schlägt jetzt wieder im Rhythmus des LHC«, sagte der Stuttgarter Physiker im Kontrollzentrum. Die Modernisierungsarbeiten der »Weltmaschine« daue...


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