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Gegen den neuen Kalten Krieg

Mehr als 10 000 Menschen beteiligten sich an bundesweiten Ostermärschen

Der Ukraine-Konflikt, die Angst vor dem neuen Kalten Krieg und zunehmende Rüstungsexporte: An guten Gründen, für eine friedliche Welt auf die Straße zu gehen, mangelt es derzeit nicht. Am Wochenende beteiligten sich mehr als 10 000 Menschen an den traditionellen Ostermärschen der deutschen Friedensbewegung. Der Bundesausschuss Friedensratschlag freute sich über die »leicht gestiegenen Teilnehmerzahlen« bei den bundesweit mehr als 100 Mahnwachen, Demonstrationen und Märschen gegen Krieg und Waffenhandel. Der Sprecher des Ostermarschbüros, Willi van Ooyen, sprach von einer »stabilen Beteiligung« an den Kundgebungen. Ganz so stabil ist der Zuspruch aber nicht. Im Jahr 2010 beteiligten sich nach Angeben der Veranstalter noch »mehrere zehntausend Menschen«. Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative unterstrich mit Blick auf die Teilnehmerzahlen: »Die Ostermärsche sind nicht der Zählappell der Friedensbewegung.«

Dabei ging es am Wochenende tatsächlich nicht um Zahlen, sondern um Inhalte. Wie in Düsseldorf, wo sich Harald Fuchs von der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen besorgt zeigte »über das Spiel mit dem Feuer, das von der NATO und Russland im ukrainischen Bürgerkrieg gespielt wird«.

Am Atomwaffenstandort Büchel kritisierte der Friedensaktivist Reiner Braun den »ungeheuren Skandal«, dass die Politiker noch immer nicht »ihre Lehren aus Hiroshima und Nagasaki gezogen haben und die Atomwaffen noch immer nicht vernichtet seien«.

Auch rund um den Zeitzer Forst an der Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt demonstrierten die Anwohner für den Frieden und gegen einen Schießplatz der Bundeswehr. nd Seiten 3 und 4

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