Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Bizarre Rettung auf hoher See

Tierschützer helfen illegalen Fischern aus Seenot

  • Von Barbara Barkhausen, Sydney
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Vier Monate waren Tierschützer einem Schiff auf den Fersen, das illegal im Südpolarmeer gefischt haben soll. Nun geriet das Schiff in Seenot. Statt der Fische mussten die Umweltschützer die Crew retten.

Sein Schiff sinkt, der Kapitän jubelt. Das scheint in der Tat seltsam. Genau so soll sich aber das Kentern eines vermeintlich illegalen Fischerbootes vor Westafrika zugetragen haben. Das ließen Aktivisten der Tierschutzorganisation Sea Shepherd am Dienstag vom australischen Arm der Organisation bekannt geben.

Die Umweltaktivisten waren dem Schiff vier Monate lang vom Südpolarmeer bis nach Westafrika gefolgt, nachdem das Schiff versucht haben soll, in der Antarktis die wertvollen Riesenantarktisdorsche zu fischen. Laut Sea Shepherd ist die Wilderei dieser Fische und von Schwarzen Seehechten, die die illegalen Fischer auch »weißes Gold« nennen, so lukrativ, dass ein durchschnittlicher Fang von 1500 Tonnen einen Wert von bis zu 67 Millionen Euro haben kann.

Am Montag nun geriet die »Thunder«, die zuletzt unter nigerianischer Flagge fuhr, vor der Küste Westafrikas in Seenot und sank. Während der »bizarren und surrealen Rettung«, wie Sea Shep...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.