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Im Labyrinth der Rechtswege

In Magdeburg erlebte die Kammeroper von Philip Glass nach Franz Kafkas »Der Prozeß« ihre deutsche Erstaufführung

  • Von Roberto Becker
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Magdeburger Opernchefin Karen Stone hat den Profilierungsgang eingelegt. Vor Kurzem mit der »Braut von Messina« des notorisch unterschätzen Tschechen Zdenek Fiebig und jetzt die deutsche Erstaufführung einer Oper von Philip Glass, an deren Zustandekommen Magdeburg sogar beteiligt war. Gemeinsam mit dem »Music Theatre Wales« und dem »Royal Opera House Covent Garden London« war man nicht nur als Auftraggeber beteiligt. Die Ausstattung wurde, auch für London, in den heimischen Werkstätten produziert. Regisseur Michael McCarthy und Ausstatter Simon Banham waren schon für die Uraufführung, letzen Oktober in London, verantwortlich.

In Magdeburg kamen sieben Protagonisten für die insgesamt 18 Rollen aus dem eigenen Haus. Im Graben des Schauspielhauses leitete Hermann Dukek die Musiker der Magdeburgischen Philharmonie, an den sechs Blas- und vier Streichinstrumenten, dem Klavier und an dem monströsen Schlagwerk.

»Der Prozeß« gehört zu einem...


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