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Kein Appetit auf braune Soße

Rassistische »Ludendorffer« durften in Niedersachsen nicht im Stammhotel tagen

  • Von Hagen Jung
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ihre traditionelle Ostertagung in Niedersachsen konnten die »Ludendorffer« erstmals nicht im vertrauten Hotel abhalten. Offenbar wollte die Wirtin die Rassisten nicht mehr haben. Antifaschisten werten das als Erfolg.

Der Mischmasch aus völkischen Phrasen und religiösem Geschwurbel, den der »Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff)« zu verbreiten versucht, ist schwer verdaulich. Reduziert man das geistige Gebräu auf seine Substanz, bleibt braune Soße. Etwas, das Verfassungsschützer als rassistisch und antisemitisch bezeichnen.

Noch immer finden sich Menschen, die jene Tunke genießen. Alljährlich treffen sie sich im niedersächsischen Dorfmark, einem 3000-Einwohner-Ort im Heidekreis. Doch dort stoßen die »Ludendorffer« zunehmend auf Ablehnung. Vielleicht deshalb hat das »Deutsche Haus« die braune Gruppe in diesem Jahr erstmals nicht in jenen Hotelsaal gelassen, der bislang zu Ostern ihr St...


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