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Stelen erinnern an Kesselschlacht

Einmischung der Gemeinde Halbe in die Inhalte der Freiluftausstellung sorgte für Streit

  • Von Alexander Riedel
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Halbe, bekannt als Ort der letzten großen Kesselschlacht kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, präsentiert seine Geschichte in einer Freiluftausstellung. Deren Entstehung war ein schwieriger Prozess.

Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs tobte vor den Toren Berlins eine der letzten großen Schlachten auf deutschem Boden. Im April 1945 starben im Kessel von Halbe Zehntausende Rotarmisten, deutsche Soldaten, Flüchtlinge und Zivilisten. 70 Jahre später will die 2100 Einwohner zählende Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald mit 16 Stelen dauerhaft an diesen Teil ihrer Geschichte erinnern.

Die Text- und Bildtafeln stehen im Ortskern und vor dem Waldfriedhof, auf dem rund 25 000 Kriegstote ruhen. Auf Deutsch und Englisch geht es um die Kämpfe und die Opfer, um die Rolle Halbes in der Nazizeit und den Umgang mit der Vergangenheit. Am 10. April wird die Ausstellung eröffnet, auch wenn der Streit um ihre Entstehung noch immer nachhallt.

Ausgerechnet der Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Günter Morsch, kehrte dem Projekt den Rücken. Er sagt, er sei »herauskatapultiert« worden. Dabei hätten die Empfehlungen einer von ihm un...


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