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Eritrea erpresst offenbar Steuer von Exilanten

München. Eritreer im deutschen Exil müssen offenbar weiter eine Zwangsabgabe an die Regierung ihres Heimatlandes zahlen. Mit dem Geld würden vermutlich Milizen bewaffnet und Nachbarländer Eritreas destabilisiert, berichtete die »Süddeutsche Zeitung« am Dienstag. 2011 hatte die Bundesregierung Eritrea aufgefordert, die sogenannte Zwei-Prozent-Steuer vom Nettoeinkommen nicht mehr über die Vertretungen einzuziehen. Nun müsse das Geld in Form einer »Aufbausteuer« über Freunde und Verwandte in Eritrea gezahlt werden, berichtete die Zeitung unter Verweis auf offizielle Schreiben eritreischer Behörden. Die Bundesregierung lasse diese Praxis offenbar zu, obwohl der UN-Sicherheitsrat die Geldflüsse regelmäßig anprangere. epd/nd

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