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Westen beargwöhnt Tsipras’ Putin-Visite

Athen fordert 278,7 Milliarden Euro an Reparationen / Parlament untersucht auch die Schuldenkrise

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Vor der Reise von Alexis Tsipras nach Moskau und weiteren Beratungen der Eurogruppe über Athens Reformpläne wurden die Debatten um Kriegs- und Krisenschulden neu angefacht.

Sie teilen ein historisches Erbe, aber in der politischen Großwetterlage auch das Außenseiterdasein. Wenn der griechische Regierungschef an diesem Mittwoch den Präsidenten Russlands in Moskau besucht, schrillen vor allem bei konservativen westlichen Politikern die Alarmglocken. Zumal Alexis Tsipras schon vor Tagen ankündigte, den Beziehungen beider Länder zu einem Frühling verhelfen zu wollen. Dass Tsipras geschichtsbewusst ist, bewies schon seine erste Amtshandlung - er legte Blumen am Nationalen Denkmal für den Widerstand gegen Nazi-Deutschland nieder. Russen und Griechen seien in dieser Sache enge Verbündete. »Unsere Nationen hatten brüderliche Beziehungen geschmiedet, als sie in einem kritischen historischen Augenblick einen gemeinsamen Kampf führten«, sagte Tsipras der russischen Nachrichtenagentur TASS.

Da scheint es nur konsequent, dass die SYRIZA-geführte Regierung Forderungen nach Entschädigungen für Kriegsverbrechen und -schä...


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