Sparkurs wird gehalten

Trotz Gewinn und Investitionsstau will der Klinikkonzern Vivantes die Personalkosten senken

  • Von Christian Baron
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Ein positives Jahresergebnis konnte Vivantes-Geschäftsführerin Andrea Grebe am Mittwoch präsentieren. Die Personalkosten will sie durch Ausgliederung von Service-Leistungen dennoch reduzieren.

Wer trotz Bevölkerungswachstum und steigendem Patientenzulauf finanziell klamm gehalten wird, muss kreative Lösungen finden. Andrea Grebe, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Vivantes, weiß davon ein Lied zu singen. Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) hat ihr einen strikten Sparkurs verordnet. So konnte Grebe am Mittwoch zwar eine Umsatzrendite von 0,8 Prozent verkünden. Allerdings sei der Überschuss von 7,9 Millionen Euro angesichts einer Milliarde Euro Umsatz ein symbolischer Gewinn und nur ein kleiner Teil des riesigen Investitionsvolumens, das der kommunale Krankenhauskonzern benötige: »Wir haben die Möglichkeit, 55 Millionen Euro aus dem SIWA-Sonderfonds zu erhalten. Um unsere Leistungsqualität zu erhalten, bräuchten wir aber eigentlich 85 Millionen Euro.«

Sie verkündete diesen Umstand tapfer lächelnd in der Reinickendorfer Konzernzentrale, nicht ohne nach einer kaum merklichen Wirkungspause ein »Jedes Jahr!« hinzuzufüg...

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