Ein Büchlein von 1973 und die Zukunft

Über damalige »Ansichten einer künftigen Futurologie« - und was sie uns heute noch für morgen sagen können

  • Von Tom Strohschneider
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Um etwas über die Zukunft zu erfahren, besser: darüber, wie sich eine Gesellschaft mit den möglichen Zukünften befasst, ist es mitunter ganz hilfreich, in die Vergangenheit zu blicken.

1973 erschien im Hanser-Verlag ein kleines Buch in gelbem Einband: »Ansichten einer künftigen Futurologie«. Es ging um »Zukunftsforschung«, die Kritik ihrer kapitalistischen Spielarten, um die Erneuerung einer kritischen Hinwendung zur Zukunft, die mehr sein sollte als bloß hoffende Anrufung des Kommenden oder apokalyptische Sorge vor dem Untergang. Immerhin waren gerade »Die Grenzen des Wachstums« erschienen, eine Studie über die Folgen der Industrialisierung und des Raubbaus an der Natur.

»Not macht erfinderisch«, hob damals der erste Text jenes kleinen, gelben Bändchens an. Die Not, damit waren die Begrenztheit natürlicher Ressourcen gemeint, »die Verschärfung der Gegensätze zwischen immer weniger reichen und immer mehr armen Völkern«. ...


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