Lausitzer wehren sich gegen Kupferbergbau

Firma KGHM will Rohstoffe aus dem sächsischen Boden holen - wenn nötig wohl auch mit Hilfe der Frackingmethode

  • Von Carin Schomann
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Eine Tiefbohrung und drohendes Fracking stören den Frieden an der Neiße. Ein Kupferunternehmen und die örtlichen Behörden konnten die erheblichen Bedenken der Öffentlichkeit nicht zerstreuen.

Unter einem Acker nördlich von Deschka im Landkreis Görlitz (Sachsen) sollen größere Kupfervorkommen liegen - und zwar in gerade mal 700 Metern Tiefe. Die Erkundungsbohrung jedoch, die die KGHM Kupfer AG, Tochter des weltweit neuntgrößten Kupferproduzenten KGHM Polska Miedź, ab Montag durchführen will, stößt auf Widerstand in der Bevölkerung. Hunderte betroffene Anwohner und Gewerbetreibende lehnen die Bohrung ab, und zwar aus zwei Gründen: Wegen der schwierigen geohydraulischen Verhältnisse im Untergrund befürchten sie Grundwasserschädigungen - eine schwerwiegende Sorge in einer Region mit ohnehin prekärer Trinkwassersituation. Die noch größere Sorge aber ist, dass die Bohrung im deutsch-polnischen Grenzgebiet einen experimentellen Kupferfördertest vorbereiten soll, bei dem die umstrittene Fracking-Technologie zum Einsatz kommen und eine bakterielle Laugung im Untergrund vorgesehen sein könnte.

Denn das Gebiet zwischen W...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 517 Wörter (3773 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.