Flüchtlingshilfe mit dem Fischkutter

Harald Höppner möchte die europäische Asylpolitik aufmischen

  • Von Sarah Ulrich und Christoph Hedtke
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Ruhig schaukelt der Kutter »Sea-Watch« im Wasser der Hamburger Elbe. Auf Deck stapeln sich Rettungsinseln und Schwimmwesten. Mit Schwung klettert Harald Höppner, Initiator des Projekts zur Seenothilfe für Geflüchtete im Mittelmeer, auf das Beiboot. Hochgewachsen, schlaksig, mit wuscheligen Haaren und ausgewaschenen Jeans sucht er mit einer Hand Halt am Mast. Er lacht.

Dass er nun hier auf einem Boot steht, das mit viel Kraft und Hilfe ausgebaut wurde, hätte er vor einem halben Jahr nicht gedacht. »Ich bin vorher vielleicht noch nie auf einem Boot gewesen«, sagt er. Denn eigentlich sei er eine Landratte, wohnt mit seiner Frau Tanja und seinen drei Kindern in einem kleinen Dorf unweit von Berlin. Seit 15 Jahren betreiben die Höppners dort ein Importgeschäft für »schöne Dinge aus aller Welt«. Harald, der »Haus- und Hofprogrammierer«, erzählt zufrieden von der Gemeinschaftsfirma mit seiner Frau. Auch dieses Vertrauen ermöglichte d...

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