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Klimaaktivisten lernen aus alten Fehlern

Teilnehmer einer Kölner Konferenz suchten nach Wegen, die sich nicht in Appellen an Politiker erschöpfen

  • Von Ismail Küpeli, Köln
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Tage des Redens, Tage des Handelns: Mit der Konferenz »Kampf ums Klima« in Köln machte sich die linke Klimabewegung Mut und sucht nach neuen Wegen einen Ausweg aus dem Klimadilemma zu finden.

Angesichts der gescheiterten Klimaverhandlungen, in denen sich die internationale Gemeinschaft nicht mal über die für das Überleben der Menschheit notwendigen minimalen Maßnahmen einigen kann, wäre es nicht überraschend, wenn Klimaaktivisten resigniert ihre anspruchsvollen Forderungen nach Klimagerechtigkeit einpacken und aufgeben. Von Resignation war aber bei der jetzigen Konferenz der linken Klimabewegung »Kampf ums Klima« in Köln wenig zu spüren.

Über 300 Aktivisten aus elf Ländern und vier Kontinenten kamen hier zusammen, um nach neuen Wegen zu suchen, die sich nicht in Appellen an Politiker und Institutionen erschöpfen. So wird gefordert, nicht länger auf die Ergebnisse der staatlichen Klimaverhandlungen zu starren und zu versuchen, mit unzureichenden Mitteln hierauf Einfluss zu nehmen. Diese Strategie wurde in der Vergangenheit von einigen Nichtregierungsorganisationen und Umweltverbänden verfolgt und ist mit dem Scheite...


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