Amnestie oder Gefängnis für Guerilleros

Kolumbianische Regierung und FARC-Rebellen müssen in ihren Verhandlungen ein schwieriges Problem lösen

  • Von David Graaff, Bogotá
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

FARC-Guerilla und kolumbianische Regierung kommen bei der allmählichen Deeskalation voran. Ein aktuelles Konfliktthema bleibt, ob Rebellen ins Gefängnis müssen oder welche Strafen auf die Rebellen warten.

Einen Ritterschlag für den Friedensprozess habe er von US-Präsident Barack Obama erhalten, sagte Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos nach der Tagung der Organisation Amerikanischer Staaten am Wochenende in Panama-Stadt. Auch die anderen auf dem Gipfel vertretenen Staatsoberhäupter hätten ihre Unterstützung für die von Santos Ende 2012 begonnenen Gespräche mit der FARC-Guerilla betont.

In der Tat spricht einiges dafür, dass das Vertrauen zwischen Rebellen auf der einen und Regierungsvertretern auf der anderen Seiten zunimmt. Die Zuversicht wächst, dass der seit mehr als 50 Jahren andauernde bewaffnete Konflikt zu einem friedlichen Ende kommen könnte. Nach wie vor halten sich die FARC an den vor Jahresfrist angekündigten einseitigen Waffenstillstand, und Präsident Juan Manuel Santos erklärte am Freitag, er habe angeordnet, die bereits seit einem Monat ausgesetzten Bombardements durch die kolumbianische Luftwaffe auch für we...


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