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Hinterm Mond

Düsseldorf zeigt Wim Wenders als Fotograf

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Wim Wenders ist vor allem bekannt als preisgekrönter Regisseur (»Der Himmel über Berlin«, »Pina«). Die »andere Hälfte« seines Lebens aber ist die Fotografie. Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf zeigt von Samstag bis zum 16. August in der Retrospektive »4 REAL & TRUE 2. Wim Wenders. Landschaften. Photographien« rund 80 großformatige Fotografien des 69-Jährigen.

Anders als beim Film, wo er ein Pionier des digitalen Kinos ist, fotografiert Wenders konsequent analog und bearbeitet die Bilder auch nicht. »Als Fotograf bin ich hinter dem Mond«, sagte Wenders am Donnerstag bei der Vorstellung der Schau. »Ich finde diesen Planeten so aufregend, dass ich für meinen Teil nichts dazuerfinden muss.« Als Fotograf arbeite er komplett allein und reise durch die Weltgeschichte. Nie aber sei er an Orte gefahren, nur weil er sie fotografieren wollte. »Ich fahre grundsätzlich der Nase nach und verlasse mich auf meinen siebten Sinn.«

Wenders’ Bilder zeigen oft menschenleere Landschaften, Straßen und Städte. Protagonisten sind Orte, aber nicht Menschen. Im Film erzähle er eine Geschichte, in der Fotografie sei es umgekehrt. Da lasse er die Orte Geschichten erzählen.

Die Ausstellung ist auch eine Hommage zum 70. Geburtstag von Wenders, der am 14. August 1945 in Düsseldorf geboren wurde. In Zusammenarbeit mit der Wim Wenders Stiftung würdigt das Filmmuseum Düsseldorf den Regisseur mit einer umfangreichen Retrospektive. dpa/nd

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